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Beim siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, hatte das Farnbacher Racing Team einen nur kurzen Auftritt. Nach bereits drei Runden im Rennen führte ein zu lauter Auspuff zur Disqualifizierung des Lexus RC F GT3 #55. Ein guter neunter Startplatz konnte somit vom Fahrer-Trio Dominik und Mario Farnbacher, sowie Akira Iida nicht in ein dementsprechendes Rennergebnis umgemünzt werden.

Auf dem Nürburgring werden die Geräuschemissionen der Fahrzeuge strengstens überwacht und minimal Abweichungen führen ohne Zögern zu Verwarnung oder Disqualifikation.

Dominik Farnbacher:
„Auch das ist Teil des Entwicklungsprozesses. Wir haben zwei neue Auspuffanlagen aus Japan erhalten, um diese zu testen. Leider haben beide Anlagen die maximale Lautstärke von 130 dB überstiegen. Aufgrund dessen haben wir für das Rennen eine Blende vor den Auspuff gebaut, um den Schalldruck zu reduzieren. Leider hat diese provisorische Lösung nicht ausgereicht.“

Die Voraussetzungen für ein gutes Resultat beim siebten Lauf der VLN wären jedoch definitiv da gewesen. Im Qualifying bestätigte Farnbacher Racing den Aufwärtstrend der letzten Rennen und ging mit einer Zeit von 8:01.648 Minuten vom neunten Startplatz aus ins Rennen. Startfahrer Mario Farnbacher kämpfte sich gleich zu Beginn um zwei Positionen bis auf Platz sieben nach vorne, ehe durch die umgeleiteten Abgase die Hinterreifen stark überhitzten und er etwas langsamer fahren musste. Kurz darauf erfolgte der Ausschluss.

Bis zum nächsten Rennen, dem achten VLN Lauf am 24. September 2016, wird Farnbacher Racing eine neue Auspuffanlage entwickeln und testen.